Schorenmoos-Allianz
Schorenmoos-Allianz
Wir kritisieren, wir fordern - und wir haben natürlich Vorschläge!

Die Schorenmoos-Allianz hatte im Herbst 2012 die ursprünglichen Pläne zur Renaturierung stoppen können. Die Debatte wurde teilweise emotional geführt. Um alle Parteien zusammenzubringen und einen gemeinsamen Plan auszuarbeiten, wurde ein Runder Tisch mit Behörden und Bürgerinitiative vereinbart. Eins war uns von der Bürgerinitiative klar: ein Kompromiss musste angestrebt werden. Deshalb arbeiteten wir ein Fachdossier aus, in dem wir nochmal unsere Kritikpunkte verdeutlichten und Vorschläge zum weiteren Vorgehen machten.

Dieses Dossier übergab die Allianz den Behörden und der Presse (Stand: 12.3.2014):

Fachdossier: Kritik und Forderungen zum Vorgehen im Schorenmoos

1.Einleitung

Vor dem Hintergrund des dramatischen weltweiten Artensterbens begrüßen auch wir von der Schorenmoos-Allianz grundsätzlich die Bemühungen der Bayerischen Staatsforsten, das Schorenmoos als Lebensraum für die typischen Moor-Lebensgemeinschaften weiter zu entwickeln.

Wir haben jedoch kein Verständnis dafür, dass die Moor-Renaturierung im Hauruck-Verfahren und mit der Brechstange durchgeführt wird.

Die Staatsforsten sind natürlich daran interessiert, das Vorhaben rasch über die Bühne zu bringen. Schließlich erhalten sie ihre Aufwendungen als „Besondere Gemeinwohlleistungen“ vom Freistaat zu 90 % erstattet. Wenn sie dabei durch den Einschlag der Fichte zusätzlich Geld einnehmen, machen sie unter dem Strich ein Geschäft. Dazu kommt, dass die Bayerischen Staatsforsten mit einem solchen Vorhaben nach allgemeinem Verständnis ihr Image aufbessern können. Denn dem Vorwurf, sie würden im Wald nur Profit machen, können sie entgegensetzen, dass ihnen der Naturschutz ein besonderes Anliegen sei.

 Die Natur dagegen braucht Zeit. Das Schorenmoos hat sich in den letzten100 Jahren zu einem durch Nutzung degradierten Restbiotop entwickelt. Aufgrund der seit Jahrzehnten nicht mehr durchgeführten Torfentnahme sowie infolge des natürlichen Verfalls der früheren Entwässerungsgräben ist es auf bestem Wege, seinen hohen naturschützerischen Wert auf ganz natürliche Weise wieder zurück zu gewinnen.

Das gängige naturschützerische Management will dagegen von einem Tag auf den anderen daraus wieder ein intaktes Hochmoor machen.

2. Wiedervernässung

Das sofortige Verfüllen von 5 Gräben sowie der maschinelle(!) Einbau von 23 (!) Querdämmen, wie es die Planung vorsieht, zeugt vom Fehlen jeglichen Einfühlungsvermögens in natürliche Prozesse. Denn niemand kann die Auswirkungen dieses plötzlichen Anstauens vorhersagen.

Stattdessen fordern wir eine sensiblere Herangehensweise, nämlich das Verfüllen von zunächst nur 2 Vorflutern. Gleichzeitig sollte ein qualifiziertes Monitoring begonnen werden, um die Auswirkungen zu dokumentieren.

Mit Hilfe von Drucksonden, die an hydrologisch wichtigen Punkten ausgebracht werden, müssen daraufhindie Pegelstände im Jahresverlauf verfolgt werden. Konrad REIDL und seine Kollegen von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen haben über dieses Vorgehen 2006 ihre Erfahrungen veröffentlicht. Erst nach einem laufenden, qualifizierten Monitoring der Pegelstände kann man, stets kontrolliert durch Drucksonden, den richtigen Zeitpunkt herausfinden für das Verfüllen weiterer Gräben.

Im übrigen vollzieht die Natur bereits seit Jahrzehnten eine sanftere Methode. Denn die Gräben sind in den letzten 40 Jahren ohnehin ganz allmählich immer mehr zugewachsen. So findet seit langer Zeit bereits eine schleichende Moor-Renaturierung statt, ohne die der heutige Zustand gar nicht denkbar wäre.

Negativbeispiel 1: Naturwaldreservat Gescheibte Loh / Oberpfalz

Ein negatives Beispiel für den Übereifer beim Verfüllen von einstmals entwässerten Hochmooren ist das Naturwaldreservat Gescheibte Loh im Mantler Forst bei Weiden in der Oberpfalz. Dort haben übereifrige Aktivisten in bester Absicht mit einem Mal alle Gräben verfüllt, um den herrlichen Spirken zu helfen. Die Folge: Die Spirken sind großflächig abgestorben, weil sie schlichtweg „ersoffen“ sind. Hätte dieses Desaster mit einem langfristigen Monitoring und entsprechenden Maßnahmen (z.B. Dammbildung) womöglich verhindert werden können?

Moor-Zwergbirke im Schorenmoos?

Das Gutachten basiert auf einer Biotop-Kartierung der Flora von 1991. In über 20 Jahren darf davon ausgegangen werden, dass sich die Artenvielfalt verändert und vermutlich erhöht hat. Wichtig wäre festzustellen, ob es im Schorenmoos ein gesichertes Vorkommen der Zwerg-Moorbirke (Betula nana) gibt. Sie ist ein äußerst seltenes Relikt der Nacheiszeit und hat in voralpinen Mooren überlebt.

Nachdem es im benachbarten Reicholzrieder Moos ein gesichertes Vorkommen der Moor-Zwergbirke gibt, ist es nicht gänzlich auszuschließen, dass diese äußerst seltene Art nicht auch im Schorenmoos vorkommt. Ein abrupter Anstieg des Moorwasserpegels mit anhaltendem Wasser-Überstau im Schorenmoos wäre gerade für diese Art fatal. Sie würde in diesem Fall für immer verschwinden.

Natur lässt sich nicht vorhersagen

Die Entwicklung von Ökosystemen aufgrund von technischen Eingriffen in das System lässt sich eben nicht in simplen, linearen Wenn-dann-Beziehungen voraussagen. Meistens haben wir Menschen zwar gute Absichten, aber tatsächlich keine Ahnung von den vielfältigen Rückkopplungsprozessen in der Natur. Wir tun daher gut daran, uns in kleinen, stets kontrollierten Schritten an eine Lösung heranzutasten.

Im Zweifelsfall wäre ein Vorgehen nach dem Grundsatz des Prozessschutzes (Prinzip „Natur Natur sein lassen“) wie im Nationalpark Bayerischen Wald vorzuziehen.
  • Die Gräben würden weiter von selbst verwildern und immer mehr, jedoch ganz allmählich ihre Drainwirkung verlieren (vorausgesetzt, es entstehen keine unterirdische Gräben). In der Folge würde die Fichte allmählich ihren Rückzug antreten. Man könnte das ggf. durch forstübliche mäßige Durchforstungsmaßnahmen flankierend unterstützen.
  • Da das Schorenmoos im Staatsforstbesitz liegt, ließen sich langfristig angelegte Eingriffe gut kontrollieren. Der Staatsforst hat Erfahrungen mit einer langfristigen betrieblichen Planung (Forsteinrichtung). Im Rahmen dieser langfristigen Betriebsplanung ließen sich behutsame Eingriffe sehr gut über lange Zeiträume optimal steuern.
Eine langfristige, weitgehend auf Prozeßschutz oder sehr langfristig angelegte, äußerst behutsame Eingriffe hätten darüber hinaus auch noch den Vorzug, dass das alles keine Steuergelder in Anspruch nehmen würde.

3. Entfernung des Fichtenbestands

Das bei der vorliegenden Planung geltende Prinzip „Brechstange“ gilt auch für den zweiten Kritikpunkt der Maßnahme, nämlich die radikale Entfichtung großer Moorteile.

Bäume als Verdunstungsschutz

Moorhydrologisch ist es vielfach (siehe Moorhydrologische Bilanzierung von Entwaldungsmaßnahmen durch SCHNEEBILI, sowie durch EDOM) gar nicht erwiesen, ob die flächige Entfernung der Fichten tatsächlich zu einem wirklichen Zugewinn an Feuchtigkeit in den Mooren führt. Denn die bisherige Baumbestockung sorgte ja bisher in erheblichem Umfang für Windruhe und wirkt daher auch maßgeblich als Verdunstungsschutz.

Eutrophierungsschock mit Nitratanreicherung

Bei starken Eingriffen in den Baumbestand kann es darüber hinaus infolge der Lichtzufuhr zu einem vehementen Umsatz der Nitratreserven im vorhandenen Oberboden kommen (Eutrophierungsschock). Denn die organischen Bestandteile der Oberfläche werden infolge der starken Lichtzufuhr rasch umgesetzt. Das kann zum einen dazu führen, dass das Moorwasser nitratreicher wird. Damit werden nitratliebende „Vulgärpflanzen“ begünstigt und botanische Kostbarkeiten der Moorvegetation vertrieben.

Bildung von Methangasen

Bei anhaltender Vernässung bei einem Wasserstand von ca. 10 cm unter Flur entstehen zudem große Mengen des um 24 mal klimaschädlicheren Methangases. Man erreicht dann genau das Gegenteil dessen, was man im Hinblick auf den Klimaschutz eigentlich beabsichtigt hat, nämlich einen forcierten Austrag von klimaschädlichen Gasen. Der gewünschte, klimagünstige Effekt einer Bindung von CO2 durch den Moorkörper macht sich dann in der Gesamtbilanz vielleicht per Saldo einmal in 40 Jahren erst bemerkbar.

Massive Beschädigung des Moorkörpers durch Großmaschinen

Man muss außerdem befürchten, dass der Einsatz von Baggern die Humusbildung noch steigert, da jedes Befahren des Moorkörpers wie eine Bodenbearbeitung wirkt. Das gleiche gilt übrigens für den Einsatz von Harvestern und insbesondere von Forwardern bei der Nutzung der Fichten. Ausgelegte Matten verschwinden zudem erst über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren.

Negativbeispiel 2: Eggstätter Freimoos

Im Renaturierungsobjekt Eggstätter Freimoos nahe Rosenheim kann man die Folgen des Harvestereinsatzes an den Verformungen der Moosdecken heute noch deutlich beobachten.

Komplex Sturm/Käfer beeinträchtigt angrenzende Wälder

Ohne Behutsamkeit vorgenommene, radikale Eingriffe in die Fichtenbestockung führen darüber hinaus zu einer vehementen Destabilisierung der noch verbleibenden Fichten mit der Folge von Windwürfen und Borkenkäferbefall. Die Gefahr von Windwürfen wird zudem durch die beabsichtigte Anhebung des Moorwasserspiegels noch weiterhin zunehmen. Da man dann infolge der zunehmenden Nässe das Holz nicht mehr heraustransportieren kann, kann der Komplex Sturm/Käfer zu chaotischen Zuständen führen. Die benachbarten Bauernwälderm müssen dann die Zeche bezahlen, da sie mit einem gravierenden Anflug durch Borkenkäfer rechnen müssen.

Das Bayer. Waldgesetz (Art. 14 und Art. 18) schreibt schließlich vor, dass der Wald sachgemäß zu bewirtschaften und vor Schäden zu bewahren ist. Die Bestimmungen des Art. 18 fordern dabei vom Staatswald eine besondere Verantwortung und eine vorbildliche Bewirtschaftung.

Daraus ergeben sich folgende Forderungen:
  • die Eingriffe in die Fichtenbestockung haben mit besonderem Feingefühl und besonderer Behutsamkeit zu erfolgen. Sie dürfen das Ausmaß einer forstüblichen m ä ß i g e n D u r c h f o r s t u n g keineswegs übersteigen und sollen dann in größeren Zeitabständen mit derselben Behutsamkeit weitergeführt werden.
  • Der mit Verantwortung zu planende Zeitraum bis zum weitgehenden Verschwinden der Fichtenbestockung sollte in der Größenordnung von 40 - 50 Jahren liegen.
  • Mit Rücksicht auf den Moorkörper ist der Einsatz von Harvestern unbedingt zu vermeiden.
Der mitten durch das Schorenmoos verlaufende gut befahrbare Wegedamm lässt es ohne Schwierigkeiten zu, das Holz beim behutsamen Herausnehmen mittels Seilkran zu bergen. Die Fällung hat natürlich ausschließlich mit der Motorsäge zu erfolgen.

Negativbeispiel 3: Maxlrainer Forst

Bestes Beispiel für die katastrophalen Nachwirkungen eines bedenkenlosen Harverstereinsatzes in einem hochwertigen Moorgebiet bietet der Maxlrainer Forst in Oberbayern.

Der Einsatz der manuellen Motorsäge hat zudem den Vorzug, dass die Eingriffe behutsam erfolgen können. Der Einsatz eines Harvesters muss sich dagegen „rechnen“, d.h. es sind Holzanfälle von mehreren hundert Kubikmeter auf einmal erforderlich. Es gibt gelungene Beispiele von mit größtem Feingefühl und großer Behutsamkeit durchgeführten Moor-Renaturierungsmaßnahmen. Bekannt dafür ist das Vorgehen des überaus kompetenten Försters Alfons Zollner, für den das schrittweise, langfristige Vorgehen oberste Maxime war.

4.Unsere Forderungen

Für eine Renaturierung des durch Jahrzehnte lange Nutzungen überfremdeten Schorenmooses hin zu einem typischen, voralpinen Hochmoor macht die Allianz folgende Forderungen geltend:

Natürliche Rückentwicklung und Sukzession zulassen
  1. Als günstigste Variante wird eine allmähliche Rückentwicklung durch natürliche Sukzession im Wege eines weitgehenden Prozessschutzes erachtet. Dabei wird vor allem mit einem ganz allmählichen, weiteren Zuwachsen der vor Jahrzehnten angelegten und später nicht mehr gepflegten Entwässerungsgräben gerechnet, wie dies bereits seit mehreren Jahrzehnten ohne besonderes Zutun im Gange ist. Dass diese Methode erfolgreich ist, zeigt der auf Teilflächen bereits fortgeschrittene, hochmooratige Zustand des Schorenmooses.
  1. Behutsame Durchforstung des Fichtenbestandes

    Flankierend dazu kann allenfalls eine sehr behutsame und auf lange Zeiträume angelegte Entnahme von Fichten nach dem Grundsatz der „mäßigen Durchforstung“ der Fichte erfolgen. Sich möglicherweise einstellende Naturverjüngung von Fichte wird rigoros entnommen.
  1. Langfristiges qualifiziertes Monitoring

    Eingriffe in die Pegelstände des Moorkörpers sind im Hinblick auf die nicht vorhersehbaren Schäden für das Biotop selbst sowie für die unmittelbare Umgebung (Vernässung von Wiesen, Infektion benachbarter Privatwälder durch Borkenkäfer) nicht vorzusehen oder wenn, dann in sehr behutsamen kleinen Schritten und begleitet durch ein ständiges qualifiziertes Monitoring (Druckpegelmessgeräte).
  1. Kein Einsatz von Harvestern oder Rückefahrzeugen

    Eingriffe zur Rückführung der Fichte dürfen nur mit äußerster Behutsamkeit und äußerst langfristig sowie unter tunlichster Vermeidung von Bodenschäden vorgenommen werden (striktes Verbot von Harvestern und Rückefahrzeugen, Seilkranpflicht.)

5.Schlussgedanke

Der in unserer Gesellschaft ohne kritische Reflexion wütendeVeränderungswahn, der mit einem unverantwortlichen Einsatz an nicht grenzenlos verfügbarer Energie und mit der ausbeuterischen Beschaffung von immer seltener werdenden Rohstoffen einhergeht, und schließlich Geldmittel verschlingt, die in vielen Bereichen (Sozialstaat) dringend benötigt würden, hat sich auch des Naturschutzes bemächtigt.

Der Naturschutz kann auf Dauer nicht mehr glaubwürdig sein, wenn er nicht zu der Tugend des Gewährenlassens, dem Vertrauen auf die Selbstheilungskräfte der Natur, sowie bei unumgänglichen Eingriffen Sanftmut, Geduld und langfristiges Denken zur obersten Maxime erklärt.

6.Anhang

Waldgesetz für Bayern (BayWaldG)

Fassung vom 22. Juli 2005

Art. 1 - Gesetzeszweck

(1) Der Wald hat besondere Bedeutung für den Schutz von Klima, Wasser, Luft und Boden, Tieren und Pflanzen, für die Landschaft und den Naturhaushalt. Er ist wesentlicher Teil der natürlichen Lebensgrundlage und hat landeskulturelle, wirtschaftliche, soziale sowie gesundheitliche Aufgaben zu erfüllen. Der Wald ist deshalb nachhaltig zu bewirtschaften, um diese Leistungen für das Wohl der Allgemeinheit dauerhaft erbringen zu können.

(2) Dieses Gesetz soll insbesondere dazu dienen:

(2.5) die Erholung der Bevölkerung im Wald zu ermöglichen und die Erholungsmöglichkeit zu verbessern,

(2.8) einen Ausgleich zwischen den Belangen der Allgemeinheit und der Waldbesitzer herbeizuführen.

Art. 14 - Bewirtschaftung des Waldes

(1) Der Wald ist im Rahmen der Zweckbestimmung dieses Gesetzes sachgemäß zu bewirtschaften und vor Schäden zu bewahren. Hierzu sind insbesondere

(1.2) die Wälder bedarfsgerecht und naturschonend zu erschließen,

(1.3) der Waldboden und die Waldbestände bei der Waldbewirtschaftung pfleglich zu behandeln,

(1.5) die biologische Vielfalt zu erhalten

Art. 18 - Staatswald

(1)Der Staatswald dient dem allgemeinen Wohl in besonderem Maß und ist daher vorbildlich zu bewirtschaften. ... Die mit der Bewirtschaftung und Verwaltung betrauten Stellen haben insbesondere standortgemäße, naturnahe, gesunde, leistungsfähige und stabile Wälder zu erhalten oder zu schaffen....Die mit der Bewirtschaftung und Verwaltung betrauten Stellen haben ferner

(2.1) die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes und seine biologische Vielfalt zu sichern und zu verbessern, bei allen Maßnahmen die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie die Belange der Wasserwirtschaft zu berücksichtigen,

(2.3) den Wald vor Schäden zu bewahren

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